| Jetzt sind es nun schon etwas mehr als drei Wochen, dass ich in England lebe. Warte, kleiner Emphasis…dass ich in England lebe. Sozusagen einer meiner lang gehegten Träume ist also gerade dabei, wahr zu sein (sorry, falscher satzbau, aber das passt gerade gut :P ).

Wo fange ich am besten an?!? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Hmm, also vielleicht am Anfang: nach einer etwa 20-stündigen Busfahrt von Berlin (und drei supertollen Tagen in Beelin vorher -> ein Danke an meine Mates da!), kam ich in London an. Die Busfahrt war ok, sie wurde mir durch nette Geschenke meiner Lieblingsmitbewohnerinnen versüßt (Danke an euch zwei!). Im Bus saß dann einer neben mir, der ebenfalls Assistent ist. Das war ein genialer Zufall. In der Victoria Station in London angekommen, versuchte ich ein Coach* Ticket  (*Coach = Bus) nach Guildford zu bekommen. Das war schon die erste Hürde, war ich doch bis dahin immer davon ausgegangen, dass es GuilDford heißt. Aber stattdessen ist es  Guil_ford /ˈɡɪlfərd/ , d.h., man lässt, wie so oft, das ‘l’ einfach mal völlig außen vor.

In Guildford war ich erstmal bei einer Familie untergebracht. Das erste mal also hatte ich eine Gastfamilie. Eine etwas komische (oder awkward) Situation, wo ich doch in Deutschland eine liebe Familie und eine tolle WG-Familie hinter mir gelassen hatte. Sie waren sehr nett, hilfsbereit und supportive, aber die Umstellung von WG- auf Familienlbene mit einer mir völlig fremden Familie war etwas schwierig.

Die erste Woche war voll gepackt mit organisatorischen Sachen: Banktermin, Schulbesichtigung, Handyvertrag (oder Pay-as-you-go-Tarifen, eine sehr gute Variante, die zwischen einem Vertrag und einer Prepaid-Variante liegt), Fahrrad kaufen, Stadt erkunden, einkaufen gehen (24/7 wohl gemerkt!). Und natürlich die Sprache…

Ich könnte ja immer noch sterben, nur damit ich vorher noch jemanden mit diesem südenglischen Akzent sprechen höre. Eifnach toll. Gleichzeitig hatte ich aber auch so meine Probleme: die erste Woche war so als hätte ich noch nie etwas in meinem Leben von englischer Sprache gehört.  Das war gruselig.

Ende der Woche ging’s nach London, zum Assistententreffen. Krass, das sind nur 30min von Guidlford nach London Waterloo! Und in weniger als eine Stunde bin ich am Picadilly. Abends ging’s in einen Pub. Ich mag die Pub-Kultur. Obwohl die Londoner nochmal anders ist als die außerhalb, finde ich. Eben städtischer, urbaner. Am Samstag waren wir dann in Nottinghill, auf der Portobello Road. Da ist samstags immer ein spezieller Markt, wo man von Antiquitäten über Klamotten  hin zu Essen alles bekommt. BTW: Auf dier Straße spielte der Film Notting Hill .

Die zweite Woche stand ganz unter dem Motto: Schule. Ich hatte Hospitationen, wurde den Klassen vorgestellt (eingie hatten noch nie einen deutschen Muttersprachler getroffen) und assistierte im Unterricht. Am WE ging’S dann nochmal nach London. Besuch in der British Library und Registrierung da, dann waren wir in Harrod’s und abends wollten wir noch Bricklane – was uns aber ewig Zeit genommen hat, da wir drei verschiedene Richtungsangaben von Leuten erhielten. Am Ende sind meine Mitstreiter enttäuscht nach Hause gefahren (nach Guildford). Ich hatte es dann noch gefunden. War ganz cool. Nächstes mal nehme ich mir mehr Zeit mit.

In der dritten Woche habe ich dann angefangen, zu unterrichten. Das ist seltsam, seine eigene Muttersprache zu unterrichten. Habe echt Respekt vor meinen Uni-Dozenten, die das so gut machen. Meine Kollegen sind zum Glück sehr nett und hilfsbereit. Freitag bin ich dann ausgezogen, in eine WG mit Studenten der University of Surrey hier in Guildford. Wollte das WG-Leben wieder. Das ist jetzt sozusagen meine Gast-WG :D Und so eine männliche WG habe ich noch nicht gehabt: nahezu jeder dritte Satz endet auf “man” (oder “yeah, man”). Muss ich mich noch dran gewöhnen ;)

Am WE war ich in Tunbridge, einen anderen Assistenten besuchen. Wir waren auf einem Inernationals-Treffen, also wo Leute aus verschiedenen Lndern (Au-Pairs, Sprachassistenten, Studenten, etc.) sich treffen. Danach ging’s (natürlich!) in einen Pub.

Diese Woche hat gerade erst begonnen. Mal sehen. Da ich diese Woche vier Tage Wochenende habe, werde ich morgen nach Bournemouth fahren bis Samstag.

So, das war mein Blog. Leider keine besonderne Beobachtungen, nur Beschreibungen meiner Erlebnisse ;)

Cheers!

| Das letzte mal habe ich die SPD vorgestellt, heute werde ich eine kurzen Überblick über die CDU geben.

| Die CDU, Christlich-Demokratische Union Deutschlands, die sich laut Selbstverständnis als christlich-sozial, liberal und wertkonservativ sowie der Tradition christlich-patriotischen Widerstandes gegen den Nazismus verpflichtet sieht (siehe Grundsatzprogramm der CDU S.5). Entstanden ist die Partei aus (ehemaligen) Mitgliedern der katholischen Zentrumspartei und evangelischen Christen, die sich 1945 zusammentaten zu einer politischen Bewegung. Auf gesamtdeutscher Ebene bildet die CDU, oft auch Union genannt, eine Fraktion mit der CSU - der Christlich-Sozialen Union – welche auf Landesebene nur in Bayern agiert. Man spricht deshalb oft von der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Beide Parteien bilden in politischen Grundsatzfragen nahezu ein gleiches Meinungsbild und unterscheiden sich auch in Detaillfragen oft nur minimal.

| Auch die CSU hat ihr Programm “Regierungsprogramm” genannt und gab ihm den Titel “Gemeinsam erfolgreich für Deutschland”. Das Programm ist ebenfalls in verschiedenen Sprachen als Kurzversion sowie in einer Fassung für Hörgeschädigte abrufbar.

| Gleich zu Beginn wird klar, dass die CDU eine pro-europäische Partei ist. Das Thema der Euro-sicherung erscheint gleich als erstes unter dem Punkt “Deutschlands Zukunft in Europa”. Die CDU möchte sich für eine Stabilisierung des Euro-Raumes einsetzen. Europapolitisch möchte sich die CDU auch dafür einsetzen, dass Ausbildungen in der EU immer aus einem berufsschulischen Teil und einem praktischem Teil im Betrieb besteht.

|In Deutschland setzt sich die CDU dafür ein, dass tarifliche Mindestlöhne festgelegt werden. Sie möchte zu starke Eingriffes des Staates in die Wirtschaft verhindern, wenn sie nicht nötig sind. Zudem wollen sie den Mittelstand fördern und Neugründer begünstigen – sie lehnt daher Steuererhöhungen ab. Leistung soll sich lohnen, weshalb die CDU die sogenannte “kalte Progression” abschwächen möchte, sodass Lohnerhöhungen ncht durch höhere Steuerklassen nahezu ins Nichts verschwinden.

| Ein der CDU wichtiger Themenpunkt ist der der Sicherheit. Dazu wollen sie auf öffentlichen Brennpunkten wie bspw. Bahnhöfen Überwachungskameras einführen und Steuervergünstigungen für Sicherheitsmaßnahmen der eigenen wohnung möchte sie ebenfalls einführen.

| Im Bereich der Bildung möchte die CDU sich für eine modernere Schulausstattung einsetzen: mehr Notebooks und mehr Internetzugänge. Sprachtests im Alter von 3 Jahren sollen helfen, frühzeitliche Sprachunterentwiclungen zu erkennen und beheben zu können. Die CDU setzt sich dafür ein, dass Islamischer Religionsunterricht an Schulen eingeführt wird. Das Elterngeld soll erweitert und ergänzt werden durch ein Teilelterngeld, welches bis zu 28 Monate bezogen werden kann, um Familien mehr Freiraum in der Gestaltung ihres Alltags zu ermöglichen.

|Dies war nur ein kleiner Einblick in das Programm der CDU. Weiteres Infos zur Geschichte und zu den CDU-Standpunkten gibt es hier.

| Die CDU ist derzeit Regierungspartei und stellt die Bundeskanzlerin. Was positiv für die CDU zu vermerken ist, ist die Kenntnis des Regierens. Sie stellte die meisten Bundekanzler in der bundesdeutschen Geschichte. Unter ihnen waren Kanzler wie Konrad Adenauer, der am Aufbau nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich mitgewirkt hatte, sowie Helmut Kohl, der sich für die Wiedervereinigung stark gemacht hatte. Bundeskanzlerin Angela Merkel zählte 2012 als mächtigste Frau der Welt.

|…so lautet der Titel eines sehr alten antiken Liedes aus der Hinduistischen Tradition. Das Lied ist Teil des hinduistischen Andachts- und Lobpreises, genannt kirtan. Kirtan-Musik ist ebenso eine Form der Kunst, denn sie beinhaltet viele Elemente. So schlüpft der Sänger in verschiedene Rollen, einmal spielt er sich selbst, einmal eine andere Person. Lord Krishna, der laut Hinduistischem Glauben die Bhagavad Gita geoffenbart hat, sagt Selbst im 9. Kapitel Vers 14, dass die Gläubigen Ihn andächtig verehren sollen.

| Der Text dieses speziellen Liedes ist auf deutsch in etwa so:

Mein Gurudev, ich opfere Dir diese Blumen meines Glaubens zu Deinen Füßen,
Was immer ich habe, hast Du mir gegeben, und ich widme es Dir.
Ich habe keine Liebe noch kenne ich Dich,
ich habe nicht einmal die Stärke, Dich gebührend zu verehren.
Aber mein Geist, mein Körper, jedes meiner Atome ist Dir geweiht.
Du bist der Einzige in meinem Herzen und meinen Gedanken,
der Einzige, Den ich anrufe.
Mache mich zu Deinem Instrument. Alles, was ich bin, weihe ich Dir.
(frei übersetzt nach Lyrics)

| Mit dem Gurudev gemeint ist Krishna und damit, laut, Hinduistischem Verständnis heraus, Gott Selbst. Das ganze erinnert mich an eine Stelle aus den Verborgenen Worten:

O Sohn des Menschen! Ich liebte es, dich zu erschaffen, also erschuf Ich dich. Nun liebe du Mich, damit Ich deinen Namen nenne und deine Seele mit dem Geiste des Lebens erfülle. || Bahá’u’lláh

| Das hier vorgestellte Stück wurde von Krishna Das vertont, der auch als “Rockstar der Kirtan-Musik” in den USA bezeichnet wird. Viel Spaß beim Hören!

| Ich war seit langem mal wieder im Kino (das letzte mal war im Dezember 2012 zu “Der Hobbit”). Es lief “Elysium”, ein SciFi-Film.  Die Grundhandlung ist kurz erzählt: Im Jahre 2154 leben die Reichen auf einer planetaren Raumstation namens “Elysium”, die die Erde umkreist, welche von den Armen bewohnt und von Umweltzerstörtung, Überbevölkerung, Krankheiten und Seuchen geplagt wird. Elysium wird durch ein Computersystem gelenkt, das zudem auch die Erde kontrolliert. Dieses System steht unter der Kontrolle des amtierenden Präsidenten, der von den Bürgern Elysiums gewählt wird. Im Laufe der Geschichte wird Max, ein einfacher Arbeiter auf der Erde, in einen Kampf zwischen elysianischen Politikern, einer kleinen Gruppe von Rebellen und einem auf Rache gesinnten Ex-Agenten gezogen. Ein bisschen Liebe und Herzschmerz ist auch im Film vorhanden, aber mehr möchte ich nicht verraten.

| Was mich besonders fasziniert hat, war neben den echt genialen Bildern und der an sich sehr gut durchdachten Story auch die Filmmusik. Schon wenn ich den Trailer schaue, bekomme ich Gänsehaut bei diesem ganz bestimmten Geräusch. Die Geschichte ist nicht, wie man vielleicht aus den Trailern entnehmen könnte, eine Aneinanderreihung von Gewalt- und Kampfszenen, sondern hat auch Sinn und Gehalt. Viele aktuelle Probleme finden sich in einer dystopischen Form wieder. Nahezu passend  zum aktuellen Bundestagswahlkampf ist der Film auch geprägt von politischen Machtkämpfen, die vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Natürlich sollte man auch nicht vergessen, dass der Film auch schauspielerisch einiges zu bieten hat: Jodie Foster und Matt Damon spielen sozusagen die zwei wichtigsten Protagonisten. Neill Blomkamp, der vor allem durch seinen Film District 9 bekannt wurde, führte Regie.

| Fazit: Ich würde diesen Film allen empfehlen, die gerne Actionfilme mit einer sinnvollen Hintergrundgeschichte schauen. Wer auf gute Schauspieler wie Jodie Foster wert legt, kann ihn sich ebenfalls zu Gemüte führen. Alles in allem ist es ein guter Film, den man sich auch noch ein zweites oder drittes Mal anschauen kann.

| In genau 21 Tagen, also heute in 3 Wochen, ist es wie alle vier Jahre wieder einmal so weit: alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger Deutschlands sind aufgerufen, ihrem demokratischen Grundrecht auf Mitbestimmung nachzugehen. Nun kann man natürlich viel diskutieren, ob man wählen geht, wie viel sich durch die eigene Stimme ändert, etc. Da ich denke, dass dies eine persönliche Entscheidung ist und es in unserem Land keine Pflicht zur Stimmenabgabe gibt, ist es natürlich eines jeden Recht, nicht wählen zu gehen oder gerade deswegen wählen zu gehen.
Ich glaube, dass es jedoch eines jeden “moralische” Verantwortung ist, sich zumindest Gedanken zu machen, möchte ich hier einen kleinen Beitrag leisten, um durch den Wirr-Warr der ganzen Parteien und ihrer Vorstellungen, Ziele und Wahlversprechen zu kommen.

| Ich beginne heute mit der SPD – der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Als ihr Vorläufer entstand 1863 der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein. Sie ist damit die älteste Partei Deutschlands und nennt sich seit 1891 so wie man sie heute kennt. War sie zu anfangs eine Partei, die sich der Revolution verschrieben hatte, änderte sie 1959 ihr Hauptziel sozusagen und verfolgte nun nicht mehr das Ziel einer proletarischen Revolution, sondern öffnete sich auch Intellektuellen und anderen Bürgern, die nicht Teil der Arbeiterklasse waren. So viel zur Geschichte.  Für mehr Infos zur Geschichte, klicke hier.

| Die SPD hat sich für die Bundestagswahl 2013 einige Ziele gesetzt. So setzt sich bspw. für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € die Stunde ein, der im ganzen Land gelten soll. Interessant ist hier, dass die SPD diesen Stndenlohn auch für 450Euro-Jobber, d.h. Neben und Minijobber, durchsetzen möchte. Um Arbeitern und Angestellten mehr Sicherheit zu geben, fordern sie, dass Arbeitsverträge nur noch mit guten Gründen zeitlich begrenzt gelten sollen. Wichtig ist der SPD auch, dass Frauen in zukunft für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten sollen.

| Sie verspricht weiterhin, dass unter einer SPD-geführten Regerung 20 Milliarden € für die Bildung investieren, in bessere Schulausstattung und mehr Lehrer. Es sollen mehr Ganztagsschulen geschaffen werden und ein Recht auf Ausbildung soll eingeführt werden. Die SPD setzt sich zu dem für eine stärkere Kooperation zwischen Bund und Ländern bei der Bildungspolitik ein.

| Im Bereich der Sozialpolitik will sich die SPD stark machen für eine Bürgerversicherung, in der alle Menschen sozial-, kranken- und rentenversichert sind. Eine Solidarrente soll eingeführt werden, sprich jeder soll Anspruch auf 850 € monatliche Rente haben, wenn er 40 Jahre versichert war und 30 Jahre Beiträge geleistet hat. Die SPD setzt sich auch für eine stärkere Kontrolle von Banken und höhere Steuern für Höchstverdiener ein.

| Was ich interessant an der SPD finde ist zum einen ihre schon sehr lange demokratische Tradition. Verfolgt unter Bismarck und später unter den Nazis, zwangsvereinigt mit der KPD in der DDR – die Partei hatte es scheinbar nicht leicht. Zudem hatte sie schon viele Regierungserfahrungen gesammelt und war schon oft an Bundesregierungen beteiligt. Willy Brandt und Helmut Schmidt zählen zu den bekanntesten Bundeskanzlern der bundesdeutschen Geschichte.

| Positiv ist zu vermerken, dass die SPD für die Erarbeitung ihres Wahlprogrammes (welche sie selbst schin Regierungsprogramm nennt) eine breite Masse an Menschen beteiligt hat – unabhängig davon, ob sie SPD-Wähler waren oder nicht. Das wird auch in ihrem Wahlwerbespot dargestellt. Gut ist auch, dass die SPD ihr kurzes Wahlprogramm in verschiedene Sprachen übersetzt hat, sodass auch Menschen mit nicht so guten Deutschkenntnissen lesen und sich eine Meinung bilden können.

| Mehr Infos zur Partei findet ihr auch in ihrem “Wahlprogramm in einfacher Sprache“.

| Wie viele sicher schon mitbekommen haben, ziehe ich ja bald nach England für 8 Monate. Ich habe die Chance bekommen, am Pädagogischen Austauschdienst PAD der Kultusministerkonferenz teilzunehmen. Am 01. Oktober geht’s los. Mal sehen, was mich alles so erwartet. Nach Abschluss der 8-monatigen Fremdsprachenassistenz habe ich vor, noch weitere 4 oder 4einhalb Monate im Ausland zu bleiben. Mal sehen, in welche Region(en) oder welches Land es mich da so zieht.

| Heute bin ich erstmal für knapp zweieinhalb Wochen zu meinen Eltern gezogen, um dort noch etwas Zeit mit ihnen zu verbringen, arbeiten zu gehen und noch einmal Abschied zu nehmen. Der Umzug ging schnell, die Sachen waren schnell verstaut. Ein großer Dank an alle Helfer! Die letzten Wochen waren echt schön. Eine Weiterbildung in der Nähe von Greifswald über Erziehung in Kooperation mit der Wilden 9, die Jugendkonferenz in Frankfurt, und eine tolle Woche als Ferienlagerbegleiter in Chemnitz. Natürlich darf ich nicht das schöne Abschiedspicknick mit Freunden und Bekannten Mitte August vergessen, wo um die 40 Leute gekommen sind, um sich  von einer guten Freundin und mir zu verabschieden. Davor haben mich auch einige gute Freundin noch besucht, die nicht direkt zum Picknick kommen konnten.

| Ich bin gespannt, was dieses Jahr für mich bringen wird, welche Erfahrungen ich machen kann, welche Menschen ich kennenlerne, welche Entwicklungen ich durchlaufe und was ich einfach für Spaß- und Trauermomente ich erleben werde.

| Wenn du Lust hast, immer mal von mir zu lesen, dann abonniere doch meinen Blog oder schaue ab und an mal rein. Ich werde hier Reiseberichte, aber natürlich auch andere Dinge posten. Bis dahin…

 

| Heute möchte ich euch eine Art von Musik zeigen, die ich sehr überraschend fand: moderne, pop-artige indianische Musik. Grototote, eine Gruppe scheinbar aus Amerika, macht modernere indianische Musik. Unter anderem kreierte sie ein Stück namens “Great Spirit”, welches wie die Vertonung eines indianischen Gebetes klingt.

| Die amerikanischen Ureinwohner verehren das Göttliche oft auf eine Art und Weise, die sowohl persönliche (d.h. dem kirchlichen Gottesbild nahestehende Vorstellung) als auch pantheistische (d.h. Gott ist in allen Dingen) Elemente miteinander verbindet. Ein indianisches Gebet richtet sich an den Großen Geist, welcher das höchste Wesen darstellt.

To the Hopi the Great Spirit is all powerful. He appeared to the first people as a man and talked with them in the beginning of the creation of this world. He taught us how to live. || Chief Dan Evehema

| Das Video drückt, wie ich finde, eine starke Natur- und Erdverbundenheit aus und sagt aus, dass das Göttliche sich durch die Natur ausdrückt. Der Mensch solle erkennen, dass er Teil dieser Natur ist. Der Text erinnert mich etwas an ein indianisches Gebet, welches ich mal online gefunden habe.

| Schaut es euch einfach an!

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