| Ich war seit langem mal wieder im Kino (das letzte mal war im Dezember 2012 zu „Der Hobbit“). Es lief „Elysium“, ein SciFi-Film.  Die Grundhandlung ist kurz erzählt: Im Jahre 2154 leben die Reichen auf einer planetaren Raumstation namens „Elysium“, die die Erde umkreist, welche von den Armen bewohnt und von Umweltzerstörtung, Überbevölkerung, Krankheiten und Seuchen geplagt wird. Elysium wird durch ein Computersystem gelenkt, das zudem auch die Erde kontrolliert. Dieses System steht unter der Kontrolle des amtierenden Präsidenten, der von den Bürgern Elysiums gewählt wird. Im Laufe der Geschichte wird Max, ein einfacher Arbeiter auf der Erde, in einen Kampf zwischen elysianischen Politikern, einer kleinen Gruppe von Rebellen und einem auf Rache gesinnten Ex-Agenten gezogen. Ein bisschen Liebe und Herzschmerz ist auch im Film vorhanden, aber mehr möchte ich nicht verraten.

| Was mich besonders fasziniert hat, war neben den echt genialen Bildern und der an sich sehr gut durchdachten Story auch die Filmmusik. Schon wenn ich den Trailer schaue, bekomme ich Gänsehaut bei diesem ganz bestimmten Geräusch. Die Geschichte ist nicht, wie man vielleicht aus den Trailern entnehmen könnte, eine Aneinanderreihung von Gewalt- und Kampfszenen, sondern hat auch Sinn und Gehalt. Viele aktuelle Probleme finden sich in einer dystopischen Form wieder. Nahezu passend  zum aktuellen Bundestagswahlkampf ist der Film auch geprägt von politischen Machtkämpfen, die vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Natürlich sollte man auch nicht vergessen, dass der Film auch schauspielerisch einiges zu bieten hat: Jodie Foster und Matt Damon spielen sozusagen die zwei wichtigsten Protagonisten. Neill Blomkamp, der vor allem durch seinen Film District 9 bekannt wurde, führte Regie.

| Fazit: Ich würde diesen Film allen empfehlen, die gerne Actionfilme mit einer sinnvollen Hintergrundgeschichte schauen. Wer auf gute Schauspieler wie Jodie Foster wert legt, kann ihn sich ebenfalls zu Gemüte führen. Alles in allem ist es ein guter Film, den man sich auch noch ein zweites oder drittes Mal anschauen kann.

| In genau 21 Tagen, also heute in 3 Wochen, ist es wie alle vier Jahre wieder einmal so weit: alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger Deutschlands sind aufgerufen, ihrem demokratischen Grundrecht auf Mitbestimmung nachzugehen. Nun kann man natürlich viel diskutieren, ob man wählen geht, wie viel sich durch die eigene Stimme ändert, etc. Da ich denke, dass dies eine persönliche Entscheidung ist und es in unserem Land keine Pflicht zur Stimmenabgabe gibt, ist es natürlich eines jeden Recht, nicht wählen zu gehen oder gerade deswegen wählen zu gehen.
Ich glaube, dass es jedoch eines jeden „moralische“ Verantwortung ist, sich zumindest Gedanken zu machen, möchte ich hier einen kleinen Beitrag leisten, um durch den Wirr-Warr der ganzen Parteien und ihrer Vorstellungen, Ziele und Wahlversprechen zu kommen.

| Ich beginne heute mit der SPD – der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Als ihr Vorläufer entstand 1863 der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein. Sie ist damit die älteste Partei Deutschlands und nennt sich seit 1891 so wie man sie heute kennt. War sie zu anfangs eine Partei, die sich der Revolution verschrieben hatte, änderte sie 1959 ihr Hauptziel sozusagen und verfolgte nun nicht mehr das Ziel einer proletarischen Revolution, sondern öffnete sich auch Intellektuellen und anderen Bürgern, die nicht Teil der Arbeiterklasse waren. So viel zur Geschichte.  Für mehr Infos zur Geschichte, klicke hier.

| Die SPD hat sich für die Bundestagswahl 2013 einige Ziele gesetzt. So setzt sich bspw. für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € die Stunde ein, der im ganzen Land gelten soll. Interessant ist hier, dass die SPD diesen Stndenlohn auch für 450Euro-Jobber, d.h. Neben und Minijobber, durchsetzen möchte. Um Arbeitern und Angestellten mehr Sicherheit zu geben, fordern sie, dass Arbeitsverträge nur noch mit guten Gründen zeitlich begrenzt gelten sollen. Wichtig ist der SPD auch, dass Frauen in zukunft für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten sollen.

| Sie verspricht weiterhin, dass unter einer SPD-geführten Regerung 20 Milliarden € für die Bildung investieren, in bessere Schulausstattung und mehr Lehrer. Es sollen mehr Ganztagsschulen geschaffen werden und ein Recht auf Ausbildung soll eingeführt werden. Die SPD setzt sich zu dem für eine stärkere Kooperation zwischen Bund und Ländern bei der Bildungspolitik ein.

| Im Bereich der Sozialpolitik will sich die SPD stark machen für eine Bürgerversicherung, in der alle Menschen sozial-, kranken- und rentenversichert sind. Eine Solidarrente soll eingeführt werden, sprich jeder soll Anspruch auf 850 € monatliche Rente haben, wenn er 40 Jahre versichert war und 30 Jahre Beiträge geleistet hat. Die SPD setzt sich auch für eine stärkere Kontrolle von Banken und höhere Steuern für Höchstverdiener ein.

| Was ich interessant an der SPD finde ist zum einen ihre schon sehr lange demokratische Tradition. Verfolgt unter Bismarck und später unter den Nazis, zwangsvereinigt mit der KPD in der DDR – die Partei hatte es scheinbar nicht leicht. Zudem hatte sie schon viele Regierungserfahrungen gesammelt und war schon oft an Bundesregierungen beteiligt. Willy Brandt und Helmut Schmidt zählen zu den bekanntesten Bundeskanzlern der bundesdeutschen Geschichte.

| Positiv ist zu vermerken, dass die SPD für die Erarbeitung ihres Wahlprogrammes (welche sie selbst schin Regierungsprogramm nennt) eine breite Masse an Menschen beteiligt hat – unabhängig davon, ob sie SPD-Wähler waren oder nicht. Das wird auch in ihrem Wahlwerbespot dargestellt. Gut ist auch, dass die SPD ihr kurzes Wahlprogramm in verschiedene Sprachen übersetzt hat, sodass auch Menschen mit nicht so guten Deutschkenntnissen lesen und sich eine Meinung bilden können.

| Mehr Infos zur Partei findet ihr auch in ihrem „Wahlprogramm in einfacher Sprache„.

| Wie viele sicher schon mitbekommen haben, ziehe ich ja bald nach England für 8 Monate. Ich habe die Chance bekommen, am Pädagogischen Austauschdienst PAD der Kultusministerkonferenz teilzunehmen. Am 01. Oktober geht’s los. Mal sehen, was mich alles so erwartet. Nach Abschluss der 8-monatigen Fremdsprachenassistenz habe ich vor, noch weitere 4 oder 4einhalb Monate im Ausland zu bleiben. Mal sehen, in welche Region(en) oder welches Land es mich da so zieht.

| Heute bin ich erstmal für knapp zweieinhalb Wochen zu meinen Eltern gezogen, um dort noch etwas Zeit mit ihnen zu verbringen, arbeiten zu gehen und noch einmal Abschied zu nehmen. Der Umzug ging schnell, die Sachen waren schnell verstaut. Ein großer Dank an alle Helfer! Die letzten Wochen waren echt schön. Eine Weiterbildung in der Nähe von Greifswald über Erziehung in Kooperation mit der Wilden 9, die Jugendkonferenz in Frankfurt, und eine tolle Woche als Ferienlagerbegleiter in Chemnitz. Natürlich darf ich nicht das schöne Abschiedspicknick mit Freunden und Bekannten Mitte August vergessen, wo um die 40 Leute gekommen sind, um sich  von einer guten Freundin und mir zu verabschieden. Davor haben mich auch einige gute Freundin noch besucht, die nicht direkt zum Picknick kommen konnten.

| Ich bin gespannt, was dieses Jahr für mich bringen wird, welche Erfahrungen ich machen kann, welche Menschen ich kennenlerne, welche Entwicklungen ich durchlaufe und was ich einfach für Spaß- und Trauermomente ich erleben werde.

| Wenn du Lust hast, immer mal von mir zu lesen, dann abonniere doch meinen Blog oder schaue ab und an mal rein. Ich werde hier Reiseberichte, aber natürlich auch andere Dinge posten. Bis dahin…

 

| Heute möchte ich euch eine Art von Musik zeigen, die ich sehr überraschend fand: moderne, pop-artige indianische Musik. Grototote, eine Gruppe scheinbar aus Amerika, macht modernere indianische Musik. Unter anderem kreierte sie ein Stück namens „Great Spirit“, welches wie die Vertonung eines indianischen Gebetes klingt.

| Die amerikanischen Ureinwohner verehren das Göttliche oft auf eine Art und Weise, die sowohl persönliche (d.h. dem kirchlichen Gottesbild nahestehende Vorstellung) als auch pantheistische (d.h. Gott ist in allen Dingen) Elemente miteinander verbindet. Ein indianisches Gebet richtet sich an den Großen Geist, welcher das höchste Wesen darstellt.

To the Hopi the Great Spirit is all powerful. He appeared to the first people as a man and talked with them in the beginning of the creation of this world. He taught us how to live. || Chief Dan Evehema

| Das Video drückt, wie ich finde, eine starke Natur- und Erdverbundenheit aus und sagt aus, dass das Göttliche sich durch die Natur ausdrückt. Der Mensch solle erkennen, dass er Teil dieser Natur ist. Der Text erinnert mich etwas an ein indianisches Gebet, welches ich mal online gefunden habe.

| Schaut es euch einfach an!

| Jeder von uns hört Musik, täglich hören wir sie. Im Radio, im Fernsehen, in Filmen – man kann der Musik gar nicht entkommen. Schon Mozart sagte, „ohne Musik wär‘ alles nichts.“ Sie bewegt unsere Gefühle, beeinflusst unsere Stimmungen.

Ohne Musik wär‘ alles nichts. || Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

| Wer musikalisch kreativ sein kann, schafft es, seine tiefsten Gefühle mithilfe der Musik auszudrücken. Es heißt, dass jeder Mensch auf die eine oder andere musikalisch ist – der eine macht sie, der andere tanzt zu ihr; die eine singt gern, die andere wippt lieber zu Melodien. Beethoven sagt: „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.“

| Musik war schon immer Teil der Menschheitsgeschichte. Bahá’u’lláh sagt, dass „Gott hat wahrlich die Musik zu einer Leiter für eure Seelen gemacht, zu einem Mittel für ihren Aufschwung in das Reich der Höhe.“

Wir haben wahrlich die Musik zu einer Leiter für eure Seelen gemacht, zu einem Mittel für ihren Aufschwung in das Reich der Höhe. || Bahá’u’lláh

| Musik war immer Teil der Verehrung des Göttlichen. Alle religiösen Traditionen der Welt haben im Laufe ihrer Geschichte Musik hervorgebracht, die versucht hat, geistigen Dingen künstlerich Ausdruck zu verleihen. Ich möchte einige Lieder hier mit euch teilen, die aus verschiedenen religiösen Traditionen stammen und euch damit etwas der kulturellen und spirituellen Vielfalt näher bringen.

Beginnen möchte ich mit einem modernem Islamischem Lied von Maher Zain mit dem Titel „Thank You Allah“.

|Sammle Momente, keine Dinge.

Ein interessanter Satz, der den Abschluss meines ersten Interviews bildet. Wie schon angekündigt, beginne ich damit, einige Menschen vorzustellen, die für mich einige Fragen in einem Interview beantwortet haben. Die Fragen beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen. Ich hoffe, dass einige ihrer Antworten vielleicht die Leser anregen oder der ein oder andere schöne Gedanke für euch dabei ist.

|Das erste Interview stammt von A.*. Sie hat vergangenes Jahr ihr BWL-Studium abgeschlossen und arbeitet jetzt als Vertriebsmitarbeiterin bei einem Automobilzulieferer.

|Was magst du an deinem Job? Was gefällt dir weniger?

Ich mag den Kontakt mit den Kunden. Das viele Sitzen und die vielen Überstunden gefallen mir aber weniger.

|Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?

Ich bin gerne in der Natur und mache Sport.

|Was wünschst du dir für dein Leben?

Dazu zitiere ich Reinhold Niebuhr:

„Ich wünsche mir die Gelassenheit, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Sachen anzunehmen, die ich nicht ändern kann und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.“

|Wo/wann kannst du am besten entspannen?

Bei einem Spaziergang im Wald.

|Was wünschst du dir für die Welt?

Ich wünsche mir ein besseres Miteinander – obwohl schon das „normale Miteinander“ immer schwieriger und problematiscer zu werden scheint. Ich denke dabei nur an den Korea-Konflikt.

|Was machst du, um dabei zu helfen oder das zu erreichen, was du dir für die Welt wünschst?

Ich habe seit 4 Jahren keinen Fernseher mehr. Seitdem habe ich viel mehr Zeit, mich mit sinnvollen Dingen zu beschäftigen – lesen, mich an Demos zu beteiligen und interessante Menschen zu treffen. Ich glaube, dadurch ist es mir gelungen, viele Menschen und ihre Ansichten besser zu verstehen.

|Hattest du einen Moment im Leben, der alles geändert hat für dich? Was hat sich geändert?

Einen Moment…hmmm. Eigentlich ein ganzes Jahr. Nach dem Abi habe ich mir ein „Off-Jahr“ in Neuseeland gegönnt – das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Seitdem sehe ich gewisse Dinge anders. Ich denke, seitdem kann ich mich schon irgendwie als „open-minded person“ bezeichnen.

|Was glaubst du, geschieht nach dem Sterben mit dir?

Ich glaube, wenn ich tot bin, wird mir mein ganzes Leben noch einmal als Film vorgespielt. Ich sehe alle Dinge, die ich gut gemacht habe bzw. die gut gelaufen sind und ich sehe alle Dinge, die ich falsch gemacht habe bzw. die nicht so gut gelaufen sind. Was danach passiert…weiß nur das Schicksal.

|Was ist dir im Leben besonders wichtig?

Besonders wichtig ist mir, immer zu versuchen, im JETZT zu leben und glücklich zu sein – da man sowieso nie weiß, ob es das Nachher, das Morgen oder die nächsten Monate für einen überhaupt noch gibt. Alles, was wirklich und real ist, ist der Augenblick, den man gerade lebt.

|Möchtest du noch was mitteilen?

Collect moments – not things!

|Danke dir für das Gespräch und deine Offenheit!

 

*Sie möchte gerne anonym bleiben.

|Ein seltsamer Titel für einen Weblogartikel. Aber ich denke, gegen Endes Artikels werdet ihr wissen, wieso ich ihn gewählt habe.

Vor einiger Zeit habe ich mich etwas mit Plastikflaschen beschäftigt. Ausschlaggebend war ein Beitrag in den Nachrichten auf n24. Darin wurde kurz erklärt, dass ein Großteil der PET-Flaschen, für die man je Flasche 25 Cent Pfand zahlt, am Ende nicht recycled wird, sondern meist nur geschreddert und vernichtet wird. Das hat mich etwas nachdenklich gemacht, da ich dachte, dass Plastik schon ein ziemlich schwieriger Stoff angeht, wenn es um die Verrottbarkeit und dergleichen geht.

|Dabei stieß ich auf die sogenannten „Müllinseln„, die angeblich irgendwo in den Ozeanen der Welt umher schwammen. Es erschien mir etwas seltsam, da ich es für ein Gerücht hielt, ähnlich dem der Katze, die in einer Mikrowelle explodierte anstatt zu trocknen. Glücklicherweise stieß ich auf einen Beitrag der arte-Sendung „Mit offenen Karten“, in der es sich um dieses Thema handelte. Dabei stellte sich heraus, dass der US-Amerikanische Skipper Charles Moore 1997 von einer Müllinsel im Pazifik berichtete, deren Größe mit ca. 1,5 bis 3,o Millionen km² Fläche doppelt so groß war wie die Fläche des US-Staates Texas. Er selbst sagte darüber:

Jedes mal, wenn ich an Deck kam, um den Horizont zu begutachten, sah ich eine Seifenflasche, einen Flaschenverschluss oder eine scherbe Plastikmüll vorbei treiben.  Ich war hier in der Mitte des Ozeans and nirgends war es möglich, dem Plastik zu entkommen.||Charles Moore

Schon bald wurde bekannt, dass es sich nicht nur um eine, sondern um zwei Flaschen handelt. Jährlich kommen etwa 26 Mio. Tonnen Müll ins Meer. Dieser stammt von Stränden, Flüssen und anderen Gewässern und wird durch Meeresströmungen, Schiffbewegungen und Wetter in die Ozeane gezogen. Ebenso im Indik als auch im Atlantik sollen sich laut Experten solche Müllinseln befinden. Der Plastikmüll wird jedoch im Meer nicht schneller zersetzt. Eine einfache Plastiktüte, die man bei Lidl oder Netto zum Einkauf dazu bekommt, wird etwa erst nach 20 Jahren zersetzt, eine Plastikflasche benötigt etwa 450 Jahre.

|Diese Ansammlung von Müll wirkt sich auch stark auf das Tierleben aus. In einem Trailer für einen Dokumentarfilm namens Midway wird von einer (natürlichen) Insel voller Vögel berichtet, die mehrere Tausende Kilometer entfernt liegt von jeglicher Zivilisation. Auf dieser sterben trotzallem Vogelküken an Müllvergiftungen, da sie durch ihre Eltern mit Feuerzeugen, Verschlusskappen oder Ähnlichem gefüttert werden.

|Ebenso stieß ich bei meinen „Recherchen“ auf Berichte über Stoffe in Plastik, die sich auf unsere Entwicklung und unsere Gesundheit auswirken. So wurde in einigen Studien herausgefunden, dass es Stoffe im Plastik gibt, die sich auf unseren Hormonhaushalt auswirken. Die Universität Frankfut als auch die Uni Würzburg haben festgestellt, dass Plastikflaschen bspw. zu Impotenz bei Männern führen können. Aber ebenso können, unabhängig vom Geschlecht, erhöhte Krankheitsrisiken wie eine erhöhte Anfälligkeit für Diabetes durch Plastik ausgelöst werden. Die Stoffe in der Plastikflasche werden durch das in ihr gelagerte Wasser ausgespült und gelangen über das Wasser in den menschlichen Körper. Je mehr eine Plastikflasche gewaschen wird, desto stärker tritt dieser Effekt auf.

|Wie kann ich aber daran etwas ändern? Ich habe schon gemerkt, dass ich es nicht mit tragen kann, dass Tiere leiden, weil ich bei dm, Aldi oder REWE eine Plastiktüte für einen Trageweg von vielleicht 10min bekomme. Zum Glück nutzen wir in unserer WG schon sämtliche Plastiktüten als Müllbeutel, um hier die Mülltüten zu sparen. Aber ich dachte mir, dass ich da noch etwas mehr tun könnte. Ein Glück habe ich von zwei guten Freunden Stoffbeutel bekommen, die nicht nur gut aussehen und praktisch sind, sondern nebenbei auch immer wieder benutzt werden können. Wenn sie mir nicht mehr gefallen, dann schmeiße ich sie weg und sie verrotten einfach.

Aber wie komme ich von diesen Plastikfalschen los? Die verrotten ja erst nach über 400 Jahren und sind nicht gerade sehr gesund für meinen Hormonhaushalt. OK, ein kurzer Gang zum nächsten Getränkemarkt (in meinem Falle die Getränkeabteilung von REWE :D ) und gekauft war die Brauseflasche aus Glas mit Schnappverschluss. Jetzt wird umgestiegen auf Tee (gesünder als Limonade), Leitungswasser (sowieso viel günstiger als Mineralwasser in Plastikflaschen) und vielleicht ein paar Säfte.

Das ist zwar nur eine kleine Veränderung, aber ich bin ja erst am Anfang des Themas angekommen. Vielleicht kommen mir noch ein paar neue Ideen, der Umwelt, der Tierwelt und meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Denn diese drei Dinge hängen unmittelbar oder mittelbar miteinander zusammen. Es gibt nur diese eine Welt und wenn ewas einem Teil geschieht, wirkt es sich auf alle aus – egal über wie viele Umwege. Und das war die Story. So wurde ich zum Flaschenkind und Beuteltier ;)

Haben wir den Mut, der Realität unserer Zeit in die Augen zu blicken? Erlauben wir es uns selbst, zu füllen, dass sie uns und unsere Zukunft tief verändert?||Chris Jordan