August 2013


| Wie viele sicher schon mitbekommen haben, ziehe ich ja bald nach England für 8 Monate. Ich habe die Chance bekommen, am Pädagogischen Austauschdienst PAD der Kultusministerkonferenz teilzunehmen. Am 01. Oktober geht’s los. Mal sehen, was mich alles so erwartet. Nach Abschluss der 8-monatigen Fremdsprachenassistenz habe ich vor, noch weitere 4 oder 4einhalb Monate im Ausland zu bleiben. Mal sehen, in welche Region(en) oder welches Land es mich da so zieht.

| Heute bin ich erstmal für knapp zweieinhalb Wochen zu meinen Eltern gezogen, um dort noch etwas Zeit mit ihnen zu verbringen, arbeiten zu gehen und noch einmal Abschied zu nehmen. Der Umzug ging schnell, die Sachen waren schnell verstaut. Ein großer Dank an alle Helfer! Die letzten Wochen waren echt schön. Eine Weiterbildung in der Nähe von Greifswald über Erziehung in Kooperation mit der Wilden 9, die Jugendkonferenz in Frankfurt, und eine tolle Woche als Ferienlagerbegleiter in Chemnitz. Natürlich darf ich nicht das schöne Abschiedspicknick mit Freunden und Bekannten Mitte August vergessen, wo um die 40 Leute gekommen sind, um sich  von einer guten Freundin und mir zu verabschieden. Davor haben mich auch einige gute Freundin noch besucht, die nicht direkt zum Picknick kommen konnten.

| Ich bin gespannt, was dieses Jahr für mich bringen wird, welche Erfahrungen ich machen kann, welche Menschen ich kennenlerne, welche Entwicklungen ich durchlaufe und was ich einfach für Spaß- und Trauermomente ich erleben werde.

| Wenn du Lust hast, immer mal von mir zu lesen, dann abonniere doch meinen Blog oder schaue ab und an mal rein. Ich werde hier Reiseberichte, aber natürlich auch andere Dinge posten. Bis dahin…

 

| Heute möchte ich euch eine Art von Musik zeigen, die ich sehr überraschend fand: moderne, pop-artige indianische Musik. Grototote, eine Gruppe scheinbar aus Amerika, macht modernere indianische Musik. Unter anderem kreierte sie ein Stück namens „Great Spirit“, welches wie die Vertonung eines indianischen Gebetes klingt.

| Die amerikanischen Ureinwohner verehren das Göttliche oft auf eine Art und Weise, die sowohl persönliche (d.h. dem kirchlichen Gottesbild nahestehende Vorstellung) als auch pantheistische (d.h. Gott ist in allen Dingen) Elemente miteinander verbindet. Ein indianisches Gebet richtet sich an den Großen Geist, welcher das höchste Wesen darstellt.

To the Hopi the Great Spirit is all powerful. He appeared to the first people as a man and talked with them in the beginning of the creation of this world. He taught us how to live. || Chief Dan Evehema

| Das Video drückt, wie ich finde, eine starke Natur- und Erdverbundenheit aus und sagt aus, dass das Göttliche sich durch die Natur ausdrückt. Der Mensch solle erkennen, dass er Teil dieser Natur ist. Der Text erinnert mich etwas an ein indianisches Gebet, welches ich mal online gefunden habe.

| Schaut es euch einfach an!

| Jeder von uns hört Musik, täglich hören wir sie. Im Radio, im Fernsehen, in Filmen – man kann der Musik gar nicht entkommen. Schon Mozart sagte, „ohne Musik wär‘ alles nichts.“ Sie bewegt unsere Gefühle, beeinflusst unsere Stimmungen.

Ohne Musik wär‘ alles nichts. || Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

| Wer musikalisch kreativ sein kann, schafft es, seine tiefsten Gefühle mithilfe der Musik auszudrücken. Es heißt, dass jeder Mensch auf die eine oder andere musikalisch ist – der eine macht sie, der andere tanzt zu ihr; die eine singt gern, die andere wippt lieber zu Melodien. Beethoven sagt: „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.“

| Musik war schon immer Teil der Menschheitsgeschichte. Bahá’u’lláh sagt, dass „Gott hat wahrlich die Musik zu einer Leiter für eure Seelen gemacht, zu einem Mittel für ihren Aufschwung in das Reich der Höhe.“

Wir haben wahrlich die Musik zu einer Leiter für eure Seelen gemacht, zu einem Mittel für ihren Aufschwung in das Reich der Höhe. || Bahá’u’lláh

| Musik war immer Teil der Verehrung des Göttlichen. Alle religiösen Traditionen der Welt haben im Laufe ihrer Geschichte Musik hervorgebracht, die versucht hat, geistigen Dingen künstlerich Ausdruck zu verleihen. Ich möchte einige Lieder hier mit euch teilen, die aus verschiedenen religiösen Traditionen stammen und euch damit etwas der kulturellen und spirituellen Vielfalt näher bringen.

Beginnen möchte ich mit einem modernem Islamischem Lied von Maher Zain mit dem Titel „Thank You Allah“.