Querbeet


| Heute möchte ich euch eine Art von Musik zeigen, die ich sehr überraschend fand: moderne, pop-artige indianische Musik. Grototote, eine Gruppe scheinbar aus Amerika, macht modernere indianische Musik. Unter anderem kreierte sie ein Stück namens „Great Spirit“, welches wie die Vertonung eines indianischen Gebetes klingt.

| Die amerikanischen Ureinwohner verehren das Göttliche oft auf eine Art und Weise, die sowohl persönliche (d.h. dem kirchlichen Gottesbild nahestehende Vorstellung) als auch pantheistische (d.h. Gott ist in allen Dingen) Elemente miteinander verbindet. Ein indianisches Gebet richtet sich an den Großen Geist, welcher das höchste Wesen darstellt.

To the Hopi the Great Spirit is all powerful. He appeared to the first people as a man and talked with them in the beginning of the creation of this world. He taught us how to live. || Chief Dan Evehema

| Das Video drückt, wie ich finde, eine starke Natur- und Erdverbundenheit aus und sagt aus, dass das Göttliche sich durch die Natur ausdrückt. Der Mensch solle erkennen, dass er Teil dieser Natur ist. Der Text erinnert mich etwas an ein indianisches Gebet, welches ich mal online gefunden habe.

| Schaut es euch einfach an!

|Ein seltsamer Titel für einen Weblogartikel. Aber ich denke, gegen Endes Artikels werdet ihr wissen, wieso ich ihn gewählt habe.

Vor einiger Zeit habe ich mich etwas mit Plastikflaschen beschäftigt. Ausschlaggebend war ein Beitrag in den Nachrichten auf n24. Darin wurde kurz erklärt, dass ein Großteil der PET-Flaschen, für die man je Flasche 25 Cent Pfand zahlt, am Ende nicht recycled wird, sondern meist nur geschreddert und vernichtet wird. Das hat mich etwas nachdenklich gemacht, da ich dachte, dass Plastik schon ein ziemlich schwieriger Stoff angeht, wenn es um die Verrottbarkeit und dergleichen geht.

|Dabei stieß ich auf die sogenannten „Müllinseln„, die angeblich irgendwo in den Ozeanen der Welt umher schwammen. Es erschien mir etwas seltsam, da ich es für ein Gerücht hielt, ähnlich dem der Katze, die in einer Mikrowelle explodierte anstatt zu trocknen. Glücklicherweise stieß ich auf einen Beitrag der arte-Sendung „Mit offenen Karten“, in der es sich um dieses Thema handelte. Dabei stellte sich heraus, dass der US-Amerikanische Skipper Charles Moore 1997 von einer Müllinsel im Pazifik berichtete, deren Größe mit ca. 1,5 bis 3,o Millionen km² Fläche doppelt so groß war wie die Fläche des US-Staates Texas. Er selbst sagte darüber:

Jedes mal, wenn ich an Deck kam, um den Horizont zu begutachten, sah ich eine Seifenflasche, einen Flaschenverschluss oder eine scherbe Plastikmüll vorbei treiben.  Ich war hier in der Mitte des Ozeans and nirgends war es möglich, dem Plastik zu entkommen.||Charles Moore

Schon bald wurde bekannt, dass es sich nicht nur um eine, sondern um zwei Flaschen handelt. Jährlich kommen etwa 26 Mio. Tonnen Müll ins Meer. Dieser stammt von Stränden, Flüssen und anderen Gewässern und wird durch Meeresströmungen, Schiffbewegungen und Wetter in die Ozeane gezogen. Ebenso im Indik als auch im Atlantik sollen sich laut Experten solche Müllinseln befinden. Der Plastikmüll wird jedoch im Meer nicht schneller zersetzt. Eine einfache Plastiktüte, die man bei Lidl oder Netto zum Einkauf dazu bekommt, wird etwa erst nach 20 Jahren zersetzt, eine Plastikflasche benötigt etwa 450 Jahre.

|Diese Ansammlung von Müll wirkt sich auch stark auf das Tierleben aus. In einem Trailer für einen Dokumentarfilm namens Midway wird von einer (natürlichen) Insel voller Vögel berichtet, die mehrere Tausende Kilometer entfernt liegt von jeglicher Zivilisation. Auf dieser sterben trotzallem Vogelküken an Müllvergiftungen, da sie durch ihre Eltern mit Feuerzeugen, Verschlusskappen oder Ähnlichem gefüttert werden.

|Ebenso stieß ich bei meinen „Recherchen“ auf Berichte über Stoffe in Plastik, die sich auf unsere Entwicklung und unsere Gesundheit auswirken. So wurde in einigen Studien herausgefunden, dass es Stoffe im Plastik gibt, die sich auf unseren Hormonhaushalt auswirken. Die Universität Frankfut als auch die Uni Würzburg haben festgestellt, dass Plastikflaschen bspw. zu Impotenz bei Männern führen können. Aber ebenso können, unabhängig vom Geschlecht, erhöhte Krankheitsrisiken wie eine erhöhte Anfälligkeit für Diabetes durch Plastik ausgelöst werden. Die Stoffe in der Plastikflasche werden durch das in ihr gelagerte Wasser ausgespült und gelangen über das Wasser in den menschlichen Körper. Je mehr eine Plastikflasche gewaschen wird, desto stärker tritt dieser Effekt auf.

|Wie kann ich aber daran etwas ändern? Ich habe schon gemerkt, dass ich es nicht mit tragen kann, dass Tiere leiden, weil ich bei dm, Aldi oder REWE eine Plastiktüte für einen Trageweg von vielleicht 10min bekomme. Zum Glück nutzen wir in unserer WG schon sämtliche Plastiktüten als Müllbeutel, um hier die Mülltüten zu sparen. Aber ich dachte mir, dass ich da noch etwas mehr tun könnte. Ein Glück habe ich von zwei guten Freunden Stoffbeutel bekommen, die nicht nur gut aussehen und praktisch sind, sondern nebenbei auch immer wieder benutzt werden können. Wenn sie mir nicht mehr gefallen, dann schmeiße ich sie weg und sie verrotten einfach.

Aber wie komme ich von diesen Plastikfalschen los? Die verrotten ja erst nach über 400 Jahren und sind nicht gerade sehr gesund für meinen Hormonhaushalt. OK, ein kurzer Gang zum nächsten Getränkemarkt (in meinem Falle die Getränkeabteilung von REWE :D ) und gekauft war die Brauseflasche aus Glas mit Schnappverschluss. Jetzt wird umgestiegen auf Tee (gesünder als Limonade), Leitungswasser (sowieso viel günstiger als Mineralwasser in Plastikflaschen) und vielleicht ein paar Säfte.

Das ist zwar nur eine kleine Veränderung, aber ich bin ja erst am Anfang des Themas angekommen. Vielleicht kommen mir noch ein paar neue Ideen, der Umwelt, der Tierwelt und meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Denn diese drei Dinge hängen unmittelbar oder mittelbar miteinander zusammen. Es gibt nur diese eine Welt und wenn ewas einem Teil geschieht, wirkt es sich auf alle aus – egal über wie viele Umwege. Und das war die Story. So wurde ich zum Flaschenkind und Beuteltier ;)

Haben wir den Mut, der Realität unserer Zeit in die Augen zu blicken? Erlauben wir es uns selbst, zu füllen, dass sie uns und unsere Zukunft tief verändert?||Chris Jordan

|Der Tod. Ein großes Thema. Jeder kam schon mal irgendwie damit in Berührung. Aber hat jeder sich auch schon eingehend mit dem Sterben beschäftigt? Sokrates schrieb in der Antike:

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, daß er das schlimmste aller Übel sei.

|Gestern begann auf ARD die diesjährige Themenwoche. Das Motto dieses mal lautet „Leben mit dem Tod„. Vielleicht bietet sich hier eine Gelegenheit für den einen oder die andere, um sich auf unterschiedliche Art & Weise mit dem Tod, dem Sterben und allen Fragen um dieses Thema zu beschäftigen. Auch ʿAbdul-Baha‘ sagte:

Als erstes musst du nach Geistigkeit dürsten; dann lebe das Leben! Lebe das Leben! Lebe das Leben! Um diesen Durst zu bekommen, denke über das Leben nach dem Tode nach.

|Die Themenwoche endet nächsten Samstag und bietet verschiedene Beiträge, wie Dokumentationen, Reportagen und Filme. Selbst der ‚Tatort‘. Online findet man auch viele Informationen, Foren und andere Möglichkeiten des Austausches und der Gedankenanregung.

| Es war einer dieser normalen Dienstage…nur, dass ich mich abends mit einigen Freunden zu einer netten Runde traf, um über verschiedene Dinge zu reden. Während des Gespräches sind wir auf das Thema Wahrhaftigkeit gekommen. Ein Kumpel fragte mich, was ich denn unter Wahrhaftigkeit verstehe. Nach einigem Überlegen meinte ich, dass es für mich unter anderem bedeutet, dass man unter allen Umständen ehrlich sein sollte – ehrlich zu Freunden, dem Partner, der Familie, der Verkäuferin an der Ecke und vor allem ehrlich zu sich selbst.

 

|Ich kenne einige Menschen, die oft nicht ehrlich zu sich selbst sind und darum dann auch nicht ehrlich zu anderen. Sie geben vor, etwas oder jemand zu sein, was sie nicht sind. Sie lachen künstlich über Witze anderer, ohne es ehrlich zu meinen. Sie benehmen sich in der Gegenwart anderer Personen grundlegend anders. Warum tut man so was? Will man damit besser dastehen? Glaubt man damit, besser Freunde zu finden? Oder will man damit cool wirken?

 

|Ich habe keine wirkliche Antwort darauf gefunden. Vielleicht hatten sie in ihrem Leben schlechte Erfahrungen gemacht, wenn sie ihr wahres Ich zeigten? Solch schmerzhafte Erfahrungen, dass sie sich nicht trauen, ihr wahres Selbst zu zeigen. Vielleicht haben sie auch Angst, etwas falsch zu machen. Aber ist es nicht besser, etwas falsch zu machen und dann daraus zu lernen und zu wachsen, als sich zu verstellen und damit gleich am Anfang einen großen Fehler zu machen und nichts zu lernen? Kann es vielleicht auch sein, dass man sich vor seinem eigenen Selbst fürchtet? Wie kann so etwas geschehen? Keiner von uns ist in seinem Inneren zu fürchten. Wir tragen doch alle Edelsteine in uns, die müssen nur ans Licht befördert werden. Und dazu muss man jedoch ehrlich sein mit sich selbst.

 

|Hoffentlich fahren die Leute sich damit nicht irgendwann gegen den Baum. Nichts ist schlimmer als sich selbst zu belügen, denn dann belügt man auch andere. Ich hoffe, dass es vielleicht irgendwann eine Zeit gibt, wo sich niemand mehr verstecken oder belügen muss. Und hoffentlich treffen jene, die aus Angst oder wegen negativer Erfahrungen sich und andere belügen, in ihrem Leben Menschen, die sie so nehmen, wie sie sind und ihnen helfen, nicht mehr unehrlich sein zu müssen.

| Heute ist es mal wieder so weit. Seit einer gefühlten Ewigkeit habe ich hier nichts mehr geschrieben. Aber jetzt muss es mal wieder sein…

|Zur Zeit bin ich in Israel unterwegs, insgesamt zwei Wochen. Im Moment schlafen wir bei einer Bekannte in Gilo, einem Stadtteil Westjerusalems. Kurz entschlossen ging es heute nach Yad vaShem, der Israelischen Nationalgedenkstätte für die Opfer der Shoa הַשּׁוֹאָה (=hebr. für „Holocaust“). Yad vaShem ist hebräisch und bedeutet „Denkmal“ (Yad) und „Name“ (Shem); es basiert auf dem Thora-Vers Jesaja 56:5. In diesem Komplex wird auf die gesamte Geschichte der Judenfeindlichkeit, die schon im frühen Mittelalter begann, eingegangen und schließlich die Shoa schrittweise erklärt. Nach etwa 4 Stunden waren wir immer noch nicht durch das gesamte Hauptgebäude gegangen, waren aber leider nicht mehr aufnahmefähig.

|Während des Besuch habe ich das Gefühl gehabt, dass mir eine unglaubliche Last auf den Schultern liegt. Ich fühlte mich unwohl und war irgendwo schwankend zwischen Trauer, Verständnislosigkeit und Mitgefühl. Ich fühlte mich verantwortlich und schuldig dafür. Doch irgendwie fühlte ich mich nicht als Deutscher schuldig, sondern als Mensch. Die ganze Zeit fragte ich mich, wozu Menschen fähig sind. Ich konnte und kann es immer noch nicht verstehen und ich werde es sicher auch nie verstehen können. Das kann sicherlich niemand. Zu sehen, wie die Juden in Ghettos gesperrt wurden…das Bild der Massengräber von Hinrichtungen….die Deutschen, Polen, Ukrainer und anderen, die dabei zusahen…Bilder von Menschen mit Behinderung, die lächelnd und zugleich völlig verzweifelt hinter Zäunen stehen und abgemagert, schwach, beinahe tot sind…das Bild eines Soldaten, der eine Frau von hinten erschießt, obwohl sie ihr kleines Kind schützend in Händen hält…

|Im ersten Moment war ich verärgert, als meine Freundin Bella nach vier Stunden gehen wollte. Doch länger hätte ich es nicht verarbeiten und aufnehmen können. Wir waren spät, da wir noch Bethlehem in Palästina wollten. Nach einer holprigen und langen Busfahrt ohne Sitzmöglicheit und einem großen Hungergefühl  im Bauch kam wir schließlich an. Sofort ging es zum Markt, um leckere Palästinensische Falafel, Stars & Bucks-Kaffee und einem Souvenir wollten wir den ‚langen‘ Weg (etwa eine dreiviertel Stunde) zurück nach Gilo, Jerusalem, zu Fuß antreten. Kurz vor dem Grenzübergang kamen wir an die Mauer, die Israel und Palästina trennt: Geschätzte 10 Meter hoch, Beton, mit Stacheldraht als Bedeckung. Seltsam an eine Mauer zu kommen, die mitten in einer Stadt steht und so hoch ist, dass man glaubt, im Gefängnis zu sein… Überall waren Graffitis zu sehen, die die Palästinenser an diese Mauer gemacht haben. So bunt und verschieden sie auch waren, sie hatten alle die gleiche Botschaft: Wir wollen Frieden und Freiheit!

|Kurz vor dem Checkpoint nach Jerusalem, Israel, waren Plakate an die Wand gehangen, die Geschichten aus Bethlehem erzählten. Eine davon war mir besondersn im Kopf geblieben:

Ein kleiner Junge aus Bethlehem wurde mit etwa 13 Jahren verhaftet, da er ohne Erlaubnis auf das Gelände gegangen war, dass früher seinen Eltern gehört hatte und nun Israelisch war. Während seiner Haftzeit bastelte er eine Miniatur des Felsendomes, eines der größten Heiligtümer des Islam. Sein größter Wunsch war es, einmal dort beten zu dürfen. Leider haben er und seine Familie jedoch keine Jerusalemer ID-Card, weswegen er nicht nach Westjerusalem und in die Altstadt kann, wo der Felsendom steht…

|Am Checkpoint angekommen, wurde uns das Ausmaß des Ganzen klar: Insgesamt drei Kontrollen und etwa 500 Meter Sicherheitsschleußen mussten wir passieren. Als Deutsche reichte es, unsere Reisepässe zu zeigen und wir konnten passieren. Palästinensern ohne Jerusalem-Pass wird es leider nicht so einfach gemacht. Sie können nicht dorthin. Und die mit Jerusalem-ID-Card müssen lange warten, um all die Kontrollen über sich ergehen zu lassen. Alles nur, um Freunde besuchen, einkaufen oder beten gehen zu können…

|Ich musste in Palästina oft an die Ghettos im III.Reich denken…Ich kann es nicht erklären und verstehen, auch kann ich nicht Richter sein und jemandem mehr oder weniger Schuld geben. Ich hoffe und wünsche jedoch, dass es Frieden und Freiheit für beide Völker gibt, denn die Welt ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger

|| Gerade habe ich ein älteres Lied von Reamonn wiederentdeckt: Through the eyes of a Child.

Ich weiß ganz genau, was er meint. Alles machen wir schwierig. Es gibt unendlich Bücher, in denen Tipps für eine bessere Beziehung gegeben wird. Dabei ist die Antwort doch so einfach: Mehr wir, weniger ich! Mehr Ehrlichkeit, weniger Lügen! Mehr Liebe, weniger Befriedigung eigener Bedürfnisse.

Es gibt so viele Probleme, weil sich Freunde verstreiten, nicht mehr miteinander reden oder ähnliches erleben. Warum? Einfach mal eine ‚Es tut mir leid!‘ und ein Schritt auf den anderen, statt immer nur zu warten, dass der andere ihn macht.

Leute bekriegen sich. Warum? Es gibt nur eine Welt, nur eine Erde. Warum bekriegt man sich für Land & Boden? Am Ende wird man doch eh darin begraben. Kämpfen wir für unsere eigenen Gräber? Schon mal jemanden gesehen, der sich mit einem anderen um seinen Grabstein prügelt? Ich denke nicht.

Aber anscheinend bin ich immer noch ein Kind, da ich es nicht verstehe, warum das alles nicht klappt…

|| Man hält mich für vieles… sollte ich mich ändern?

|| Man hält mich für spießig, weil ich keinen Alkohol trinke. Dabei mache ich viel Spaß mit, lache gerne und feiere auf Partys ausgelassen mit. Soll ich Alkohol trinken, damit man mich für cool hält?

|| Man hält mich für einen Schleimer, da ich versuche, alle freundlich & höflich zu behandeln. Dabei mache ich keine unehrlichen Komplimente, bin nicht sch€!ßfreundlich und sage immer meine ehrliche Meinung. Soll ich anfangen, manche Menschen schlecht zu behandeln, damit man mich nicht mehr als Schleimer sieht?

|| Man hält mich für naiv, weil ich an das Gute in jedem Menschen glaube. Dabei schließe ich mein Rad auf dem Campus an, achte auf Taschendiebe und glaube nicht jeder Werbung. Soll ich aufhören, das Gute im Menschen zu sehen, um als reif zu gelten?

|| Man hält mich für überheblich, da ich nicht immer zu allem eine Meinung äußere, sondern schweige. Dabei möchte ich meistens nur niemanden verletzen, oder habe in einem Thema noch zu wenige Kenntnisse, um etwas zu sagen. Soll ich allem zustimmen oder immer etwas sagen, um nicht mehr arrogant zu gelten?

|| Man hält mich für dumm, weil ich an das Göttliche Glaube. Dabei beschäftige ich mich mit Stephen Hawking, bezweifle nicht die Evolutionstheorie und vertraue auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Soll ich aufhören, an etwas Göttliches zu glauben, damit man mich für klug hält?

|| Man hält mich für nicht frei, da ich mein Leben nach den Bahai-Geboten ausrichte. Dabei hat mich nie jemand gezwungen, Bahai zu werden, niemand schreibt mir etwas vor und ich fühle mich freier als ich es vor meiner Erklärung gefühlt habe. Soll ich den Bahai-Glauben ablegen, damit man mir glaubt, dass ich wirklich frei bin?

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